Dienstag, August 29, 2006

Am Anfang steht die Idee

Als Hersteller eines substituierenden Softwareprodukts stellen sich folgende Fragen:

  • Warum sollten User Ihre Gewohnheiten ändern und zu einem neuen Produkt greifen?
  • Was bewegt einen User zu einem neuen Produkt zu greifen?
  • Welche Usergruppen sind besonders anfällig dafür, einfach mal etwas Neues zu probieren?
  • Wie mache ich diese User auf meine Alternativlösung aufmerksam?

Eigentlich hätte ich mir diese Frage bei der Evaluierung und Ideengenerierung stellen sollen. Doch warum wird das in den seltensten Fällen gemacht? Systematische Innovationsprozesse sind noch immer eine Domäne etablierter Unternehmen. Startups entstehen meist einfach aus einer Idee, einer Eingebung die anfangs nur als isoliertes Produkt gesehen wird, etwas das der Techniker aus seiner subjektiven Sicht des Technikers für sinnvoll und längst überfällig erachtet. Produktdesign, Usability, Features und Anwendungsgebiete richten sich grundsätzlich an diese Usergruppe, jene 2,5% des Marktes die man gewöhnlich als „Techies“ oder „Innovatoren“ bezeichnet. Doch was passiert mit den restlichen 97,5% der User, daß das eigentliche Zielpublikum ist?


An diesem Punkt beginnt der Techniker über die eingangs erwähnten vier Fragen nachzudenken, und kommt zum Schluß, daß es möglicherweise ein Produkt ist, für das es keine einfachen Antworten gibt.